Über 50 Experten verlassen Beratungsgremien der tschechischen Regierung
Über 50 Experten und damit ein Drittel aller Fachleute haben bereits die Beratungsgremien der tschechischen Regierung verlassen, in denen sich mit Menschenrechten beschäftigt wird. Dies sagte die ehemalige Regierungsbeauftragte für Menschenrechte, Klára Šimáčková Laurenčíková, am Donnerstag bei einem Treffen am Runden Tisch, den die Opposition im Abgeordnetenhaus initiiert hatte. Grund für die Kündigungen ist der Regierungsbeschluss, das Thema Menschenrechte aus dem Regierungsamt herauszunehmen und auf die betroffenen Ministerien aufzuteilen.
Die Agenda von acht Beratungsgremien soll ab Juli auf vier Ministerien aufgeteilt werden. Nur die Büros der Menschenrechtsbeauftragten Táňa Malá und der Beauftragten für seelische Gesundheit und Suchtbekämpfung, Dita Protopopová, bleiben demnach beim Regierungsamt angesiedelt.