Verkauf des Prager Barockschlosses Veleslavín zum dritten Mal fehlgeschlagen
Der Verkauf des Prager Barockschlosses Veleslavín durch den tschechischen Staat ist erneut fehlgeschlagen. Beim dritten Anlauf zu einer Online-Auktion am Dienstag meldete sich erneut niemand. Der Ausrufpreis lag bei 420 Millionen Kronen (16,8 Millionen Euro).
Wie das Amt für staatliche Eigentumsverwaltung (ÚZSVM) mitteilte, zahlte kein Teilnehmer die geforderte Kaution von 15 Millionen Kronen. Danach sei die Auktion automatisch beendet gewesen. Das Amt kündigte an, so bald wie möglich einen neuen Anlauf zum Verkauf zu starten.
Das Schloss Veleslavín im heutigen gleichnamigen Stadtteil Prags wurde wahrscheinlich 1725 gebaut. Der Entwurf soll laut gewissen Quellen vom Baumeister Kilian Ignaz Dientzenhofer stammen, Auftraggeberin war angeblich Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel, die Frau des Habsburger Kaisers Karl VI.