Bau von Prager Metro D: Kartellamt weist Beschwerde von Strabag zurück

Der Vorsitzende des tschechischen Kartellamtes (ÚOHS), Petr Mlsna, hat eine Beschwerde des Bauunternehmens Strabag zurückgewiesen, das sich erfolglos um den Ausbau des zweiten Abschnitts der Prager Metrolinie D beworben hatte. In der Ausschreibung für die Strecke zwischen den Stationen Olbrachtova und Nové Dvory war im vergangenen Oktober die Firma Subterra als Sieger hervorgegangen. Die Prager Verkehrsbetriebe (DPP) hatten wegen des juristischen Vorgehens bisher noch keinen Vertrag mit dem Gewinner der Ausschreibung unterzeichnen können. Nach der Entscheidung des Kartellamtes wurde der Kontrakt nun aber am Dienstag umgehend unterschrieben. Das Auftragsvolumen liegt bei rund 30 Milliarden Kronen (1,2 Milliarden Euro).

Die neue Metro von Pankrác nach Písnice sollte eigentlich 2029 den Betrieb aufnehmen, derzeit wird aber von einem Eröffnungstermin 2031 gesprochen. Verzögert wurden die Arbeiten auch wegen den juristischen Einwänden weiterer gescheiterter Bewerber.