Ex-Außenminister: Tschechien trug mit 120 Millionen Euro zur Munitionsinitiative für die Ukraine bei

Spender hätten die tschechische Munitionsinitiative für die Ukraine mit vier Milliarden Euro unterstützt, die Tschechische Republik habe 120 Millionen Euro beigesteuert. Das sagte der tschechische Ex-Außenminister Jan Lipavský (parteilos) am Sonntag gegenüber dem privaten TV-Sender CNN Prima News. Tschechien arbeitet an der Munitionsinitiative vor allem mit den Niederlanden und Dänemark zusammen. In diesem Jahr erhielt die Ukraine 1,8 Millionen Stück Munition, insgesamt erhielt sie über vier Millionen Stück während der ganzen Laufzeit der Initiative.

Der tschechische Premier Andrej Babiš (Partei Ano) wird am Montag mit dem Leiter der tschechischen Agentur für die Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich (Amos), Aleš Vytečka, über die Munitionsinitiative verhandeln. Verteidigungsminister Jaromír Zůna (parteilos) erklärte am Freitag, die Ukraine werde weiterhin unterstützt. Er sagte, Tschechien stehe an der Seite der Ukraine. Die Rechtsaußenpartei „Freiheit und direkte Demokratie“ (SPD), die Zůna für den Posten nominiert hatte, setzt sich jedoch für die Beendigung der tschechischen Munitionsinitiative ein.