Filmpreise Český lev: Drama „Vlny“ von Regisseur Mádl ist bester Film des Jahres

Das Drama „Vlny“ (Waves) von Regisseur und Drehbuchautor, Jiří Mádl, hat den tschechischen Filmpreis Český lev für den besten Film des vergangenen Jahres gewonnen. Das Drama erinnert an das Jahr 1968, in dem die Truppen des Warschauer Paktes die Tschechoslowakei besetzten. Der Film wurde mit weiteren fünf Preisen ausgezeichnet. Mádl erhielt den Preis für die Regie und das Drehbuch, Tatiana Pauhofová und Stanislav Majer für die besten Schauspielerleistungen in Nebenrollen. Zudem punktete „Vlny“ in der Kategorie Sound. Er freue sich sehr, er sei mit den Kollegen auf jedwede Variante des Abends vorbereitet gewesen, und diese Variante sei sehr gut, sagte Mádl nach der Preisverleihung. Die Produzentin von „Vlny“, Monika Kristl, hob in ihrer Dankesrede in Bezug auf das Jahr 1968 die Rolle des Rundfunks und des Fernsehens.

Den Preis für die beste Doku gewann der Film „Ještě nejsem, kým chci být“ (Noch bin ich nicht, wer ich sein möchte) von Klára Tasovská und Lukáš Kokeš. Die Doku erzählt über die Fotografin Libuše Jarcovjáková.

Die Preise wurden am Samstagabend im Konzertgebäude Rudolfinum in Prag verliehen. An der Abstimmung über die Preisträger nahmen 228 der 407 Mitglieder der Tschechischen Film- und Fernsehakademie teil.