Finanzministerium und Nationalbank: Tschechien soll keinen Termin für Euro-Einführung festlegen

Die tschechische Regierung soll vorerst keinen konkreten Termin festlegen, zu dem hierzulande der Euro als Zahlungsmittel eingeführt werden könnte. Dies geht aus Unterlagen des Finanzministeriums und der Tschechischen Nationalbank (ČNB) hervor, welche bei der Regierungssitzung am Mittwoch verhandelt werden sollen. In den Dokumenten heißt es, Tschechien würde in diesem und auch im kommenden Jahr keines der Maastricht-Kriterien erfüllen.

Mit seinem EU-Beitritt 2004 hat sich Tschechien zur Einführung der Gemeinschaftswährung verpflichtet. Das derzeitige Regierungskabinett hat in seinem Programm nicht vorgesehen, den Euro bis zum Ende der Legislaturperiode 2025 als Währung einzuführen. Das Kabinett verpflichtet sich in dem Papier aber zur schnellstmöglichen Erfüllung der Maastricht-Kriterien.