Französischer Flötist Metzger siegt im Wettbewerb des Prager Frühlings
Der französische Flötist Maël Metzger hat beim Wettbewerb des Prager Frühlings gesiegt. Er gewann zudem den Preis der Bohuslav-Martinů-Stiftung für die beste Interpretation der Sonate für Flöte und Klavier. Musikerinnen aus Frankreich belegten auch weitere Plätze. Auf Rang zwei lag Iris Daverio, die außerdem den Zuschauerpreis erhielt. Dritte war Mathilde Alvin Besson. Alle drei spielten im Prager Rudolfinum die Partita a-Moll für Flöte von Johann Sebastian Bach und das Konzert für Flöte und Orchester von Jindřich Feld. Begleitet wurden sie von der Philharmonie Hradec Králové unter der Leitung von Kaspar Zehnder.
Der Preis der Stiftung des Tschechischen Musikfonds für die beste Interpretation der Komposition, die im Auftrag des Prager Frühlings geschrieben wurde, ging an Moritz Schulte aus Deutschland. Die Komposition mit dem Titel „Tänze und Lied der Nacht“ für Flöte und Klavier stammt vom scheidenden Chefdirigenten des Radio-Symphonieorchesters Prag, Petr Popelka.
An der 77. Auflage des Wettbewerbs des Prager Frühlings nahmen in der Kategorie Flöte in der ersten Runde 48 junge Musiker aus 14 Ländern teil, vier davon stammten aus Tschechien. An der Vorrunde nahmen 239 Flötisten teil. Die ersten drei Hauptpreise sind mit Beträgen von 250.000 Kronen (10.330 Euro), 150.000 Kronen (6200 Euro) und 100.000 Kronen (4132 Euro) dotiert.