Gedenken an Auslöschung der Gemeinde Ležáky durch Nationalsozialisten vor 84 Jahren

Am Ort des früheren Ležáky ist am Sonntag an die Auslöschung der Gemeinde durch die deutschen Besatzer vor 84 Jahren gedacht worden. Staatspräsident Petr Pavel sagte in seiner Rede, die Gesellschaft müsse aufmerksam sein für Anzeichen, die früher zu Konflikten geführt hätten, und dürfe Gefahren nicht unterschätzen.

Am 24. Juni 1942 wurden 33 Männer und Frauen in Ležáky hingerichtet und alle Häuser niedergebrannt. Sieben weitere Einwohner der Gemeinde wurden später erschossen. 13 Kinder wurden aus dem Ort verschleppt, elf von ihnen am 25. Juli im Gaswagen im polnischen Chełmno ermordet. Ležáky war nach dem Massaker in Lidice der zweite Racheakt der Nationalsozialisten für den Tod des stellvertretenden Reichsprotektors Reinhard Heydrich.

Autor: Till Janzer