„If Pigeons Turned to Gold“ heimst auf Berlinale auch Dokumentarfilm-Preis ein

Die tschechisch-slowakische Produktion „If Pigeons Turned to Gold“ der tschechischen Regisseurin Pepa Lubojacki wurde am Samstag auf der Berlinale zum besten Dokumentarfilm gekürt. Die dreiköpfige Jury wählte den Film aus einer Auswahl von 16 Streifen aus. Die renommierte Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 40.000 Euro verbunden. Zudem ist „If Pigeons Turned to Gold“ nun direkt für das Auswahlverfahren der Oscars qualifiziert.

In ihrem mit dem Handy aufgezeichneten Dokumentarfilm geht Lubojacki der Frage nach, warum ihr Bruder und zwei ihrer Cousins alkoholsüchtig wurden und auf der Straße leben. Der Film wurde in diesem Jahr viermal auf der Berlinale in der Sektion Forum gezeigt, seine Premiere hatte er am 13. Februar.

Vor der Auszeichnung zum besten Dokumentarfilm erhielt „If Pigeons Turned to Gold“ am Samstag auch den Caligari-Filmpreis. Dabei handelt es sich um eine der Nebenauszeichnungen der Filmfestspiele in Berlin. Der Preis wird seit 1986 vergeben und ist mit 4000 Euro dotiert.