Nachrichten

r_2100x1400_radio_praha.png

Premier Zeman beendete seinen Besuch Südkoreas

Der tschechische Premier Milos Zeman hat am Samstag den Besuch Südkoreas beendet und ist nach Tschechien zurückgeflogen. In Südkorea verhandelte Zeman mit höchsten südkoreanischen Vertretern vor allem über bilaterale Zusammenarbeit. Zeman rief die südkoreanischen Unternehmen dazu auf, in Tschechien zu investieren, wobei er darauf hinwies, dass man ausländischen Unternehmen eine Reihe von Begünstigungen gewährleiste. Des weiteren unterstützte Zeman die friedliche Politik des südkoreanischen Präsidenten Te-Dschung gegenüber dem kommunistischen Nordkorea. Im Rahmen seiner einwöchigen wirtschaftlich orientierten Reise besuchte Premier Zeman ebenfalls Indien.

Tschechische und österreichische Experten erläutern einige AKW Temelin betreffende Fragen

Die österreichische Delegation erhielt am Donnerstag und Freitag Antworten auf fünf Sicherheitsfragen, die das umstrittene südböhmische Atomkraftwerk Temelin betreffen. Die Nachrichtenagentur CTK informierte darüber der Sprecher der tschechischen Staatlichen Atomsicherheitsbehörde Pavel Pittermann. Verhandlungen tschechischer und österreichischer Experten, die in Anwesenheit der Europäischen Kommission verlaufen, finden aufgrund des Abkommens des tschechischen Premiers Milos Zeman und des österreichischen Bundeskanzlers Wolfgang Schüssel statt, das im Dezember vergangenen Jahres im niederösterreichischen Melk geschlossen wurde. Die trilateralen Verhandlungen sollen zur Verbesserung der Beziehungen zwischen beiden Ländern beitragen sowie zur Lösung offener Fragen bezüglich des AKW Temelin.

Internationale Konferenz über EU-Beitritt Tschechiens

Über die aktuelle Lage der EU-Beitrittsverhandlungen Tschechiens diskutierten am Samstag in Prag an die 130 Teilnehmer einer internationalen Konferenz, die bereits zum dritten mal der Rotary Club Prag veranstaltet hat. "Mitglieder des Rotary Clubs haben einen möglichst schnellen EU-Beitritt Tschechiens zum Ziel," sagte der Nachrichtenagentur CTK am Samstag Miroslav Fort vom Rotary Club Prag. Größte Aufmerksamkeit haben die Teilnehmer dieses Jahr der Problematik der Freizügigkeit der Arbeitskräfte geschenkt. Die weltweite Organisation Rotary versucht, ethische Prinzipien durchzusetzen, Vertrauen und Frieden zu schaffen, ebenfalls bietet sie unentgeltlich humanitäre Hilfe.

Senkung ausländischer Investitionen in Tschechien

Eine Senkung der direkten ausländischen Investitionen in der Tschechischen Republik von 5,1 auf 3,7 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr erwartet die staatliche Agentur Czechinvest. Auf der internationalen Konferenz des Rotary Clubs Prag sagte dies am Samstag Berater des Czechinvest- Generaldirektors Josef Lebl. Bereits Anfang März gaben Czechinvest Vertreter bekannt, dass der Zufluss der ausländischen Investitionen in die Tschechische Republik die geplanten 6 Milliarden US-Dollar nicht ereicht hat. Als Grund gibt Czechinvest die nicht zustande gekommenen Verkäufe von großen tschechischen Betrieben wie Zetor und Tatra.

STEM: Maul- und Klauenseuchemaßnahmen richtig

86 Prozent der Tschechen sind der Meinung, dass die derzeit in Tschechien geltenden Schutzmassnahmen gegen Maul- und Klauenseuche richtig sind. 14 Prozent sind nicht der Meinung. Dies geht aus einer Meinungsumfrage der Agentur STEM hervor. Ein Fünftel aller Befragten glauben allerdings, dass die Maßnahmen "allzu einschränkend" sind. Im Rahmen der Präventivmassnahmen gelten für den Flugverkehr und Grenzübergänge Desinfektionsmaßnahmen, Wanderwege sind geschlossen.

Geistiges Oberhaupt der Kosovo-Serben zu Besuch in Tschechien

Nicht nur Dutzende von Orthodoxen, sondern auch Vertreter weiterer christlichen Gemeinden haben am Samstag im mährischen Olomouc der Messe des geistigen Oberhauptes der orthodoxen Kosovo-Serben Artemije beigewohnt. Zum historisch ersten Besuch Tschechiens hat Artemije der orthodoxe Prager Erzbischof Christoph eingeladen, der vor kurzem mit einem Medikamententransport nach Kosovo abgereist ist. Artemije wird während seiner Reise neben Olomouc noch nach Prag und Südböhmen fahren.