• 18.05.2026

    Das tschechische Museumsereignis des vergangenen Jahres ist das neue Regionale Technische Museum in Vysoké Mýto in Ostböhmen. Das Museum wurde am Montag mit dem renommierten Preis Gloria musaealis geehrt. Acht Ausstellungen in der ehemaligen Landwirtschaftsschule dokumentieren die Entwicklung der Technologie vom Fahrradfahren über die Automobilindustrie bis hin zur Luftfahrt.

    Zur besten Ausstellung des Jahres 2025 wurde das Projekt des Nordböhmischen Museums in Liberec mit dem Titel „Menschen im Krieg: Das Schicksal der Einwohner von Liberec während des Zweiten Weltkriegs“ gekürt. Die beste Museumspublikation ist laut der Jury das Buch Odry: První město na mladé řece (Odrau: Die erste Stadt am jungen Fluss), herausgegeben vom Regionalmuseum in Odry.

    Am 25. Wettbewerb nahmen in diesem Jahr 61 Galerien und Museen mit 96 Projekten teil. Die Preise wurden am Montag im Kulturministerium überreicht.

  • 18.05.2026

    Der erste Stellvertreter des Generalstabschefs, Miroslav Hlaváč, soll neuer Generalstabschef der tschechischen Armee werden. Die Regierung habe dem Vorschlag des Verteidigungsministers am Montag zugestimmt, teilte Premier Andrej Babiš (Partei Ano) auf einer Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung mit. Der Personalvorschlag muss noch vom Verteidigungsausschuss des Abgeordnetenhauses beraten werden. Anschließend wird der Generalstabschef vom Staatspräsidenten ernannt.

    Der Generalstabschef ist das höchste militärische Amt des Landes. Er ist verantwortlich für die Führung, Einsatzbereitschaft und Weiterentwicklung der Streitkräfte und der wichtigste militärische Berater des Verteidigungsministers und der Regierung. Die Amtszeit des amtierenden Generalstabschefs Karel Řehka endet im Sommer.

  • 18.05.2026

    Am Dienstag ist es in Tschechien heiter bis wolkig. Tagsüber gibt es örtlich Schauer und vereinzelt Gewitter. Die Tageshöchsttemperaturen steigen auf 17 bis 22 Grad.

  • 18.05.2026

    Die Eltern von Kindern, die ab Januar 2027 geboren werden, könnten eine höhere Elternbeihilfe erhalten. Die Regierung hat am Montag einen entsprechenden Änderungsentwurf zum Gesetz über Sozialleistungen gebilligt, Dies bestätigte der Minister für Arbeit und Soziales, Aleš Juchelka (Partei Ano). Demzufolge soll die staatliche Gesamtleistung von 350.000 Kronen (14.400 Euro) auf 400.000 (16.450 Euro) Kronen pro Kind erhöht werden.

    Nach Angaben des Arbeitsministeriums würden für die zusätzlichen Mittel im nächsten Jahr 230 Millionen Kronen (9,45 Millionen Euro) benötigt und ab 2030, nach vollständiger Umsetzung und bei der derzeit niedrigen Geburtenrate, etwa 3,6 Milliarden Kronen (148 Millionen Euro) pro Jahr. Die Vorlage wird demnächst vom Abgeordnetenhaus erörtert.

  • 18.05.2026

    Dreizehn Verdächtige, darunter Karviná-Mittelfeldspieler Samuel Šigut, haben ihre Beteiligung an einem Korruptionsskandal im tschechischen Fußball gestanden. Darüber berichtet am Montag der Tschechische Rundfunk unter Berufung auf Polizeiakten.

    Der Fall umfasst mutmaßliche Spielmanipulationen, Bestechung und Wettbetrug. Die Polizei leitete im März Ermittlungen gegen 32 Personen ein, der mährisch-schlesische Teil der Affäre betrifft 18 Personen.

  • 18.05.2026

    Das Gericht Prag im dritten Prager Stadtbezirk hat am Montag den ehemaligen Abgeordneten Dominik Feri von der Anklage wegen einer weiteren Vergewaltigung freigesprochen. Laut dem Gericht handelte es sich bei der in der Anklage beschriebenen Handlung nicht um ein Verbrechen. Die Staatsanwaltschaft beantragte zuvor eine Erhöhung der Haftstrafe für den Ex-Politiker. Der neu bekannt gewordene Fall geht auf das Jahr 2015 zurück und betrifft ein damals 17-jähriges Mädchen. Der 29-Jährige wies diesen neuen Vorwurf zurück.

    Der ehemalige Abgeordnete der Partei Top 09 verbüßt derzeit eine Haftstrafe wegen der Vergewaltigung von zwei Frauen, er war im November 2023 zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden.

  • 18.05.2026

    In Prag beginnt an diesem Montag das 12. Architekturfestival Open House. In seinem Rahmen werden am kommenden Wochenende über 100 Gebäude und Räumlichkeiten in der Hauptstadt kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich. Außerdem bietet das Festival Debatten, Vorträge, eine Radtour, einen geführten Spaziergang zur neuen Dvorce-Brücke oder zu dem Ort, an dem die Moldau-Philharmonie gebaut werden soll.

    Eines der zentralen Themen dieses Jahres ist das Verhältnis zwischen Denmalpflege und der Stadtentwicklung. Für manche Veranstaltungen ist eine Eintrittskarte beziehungsweise eine Voranmeldung erforderlich.

  • 18.05.2026

    Die Verschuldung der Einwohner Tschechiens ist im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent angestiegen. Die Gesamtschulden beliefen sich auf 4,22 Billionen Kronen (173,44 Milliarden Euro). Dies geht aus Daten des Czech Credit Bureau (CRIF) hervor. Demzufolge erhöhte sich das Volumen der nicht rückzahlbaren Schulden im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent auf 37,9 Milliarden Kronen (1,56 Milliarden Euro).

    Unter anderem stiegen die langfristigen Schulden, zu denen Hypotheken und Bauspardarlehen gehören, und zwar um 15 Prozent. Aber auch der Umfang der Verbraucherkredite wuchs an, er legte um zwölf Prozent zu.

  • 18.05.2026

    Die Buchmesse und das Literaturfestival Svět knihy, die am Sonntag in Prag zu Ende gegangen sind, haben rund 65.000 Besucher verzeichnet. Damit wurde die Besucherzahl des Vorjahres um rund 2000 übertroffen, wie Festivalsprecherin Jana Chalupová der Presseagentur ČTK mitteilte.

    Die 31. Ausgabe der Svět knihy bot insgesamt 560 Veranstaltungen mit über 800 Beteiligten sowie acht Ausstellungen.

  • 18.05.2026

    Rund 3000 Menschen haben sich am Sonntagnachmittag in Brno / Brünn versammelt, um ihre Unterstützung für den Tschechischen Rundfunk (ČRo) und das Tschechische Fernsehen (ČT) zu bekunden. Ähnliche Demonstrationen fanden auch in anderen Kreisstädten Tschechiens statt.

    Die Kundgebungen wurden vom Verein „Eine Million Augenblicke für Demokratie“ (Milion chvilek pro demokracii) organisiert. Gefordert wird die Rücknahme des Gesetzentwurfs, mit dem unter anderem die Finanzierung von ČT und ČRo vom derzeitigen Gebührensystem auf einen Betrag aus dem Staatshaushalt umgestellt werden soll.

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