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23.11.2001
Die tschechische Wirtschaft werde während der Phase der Verlangsamung der EU-Ökonomien, also bis zum Jahre 2003, eine Konjunktur erleben. Die Gesamtsituation wird allerdings, laut der am Mittwoch von der EU-Kommission veröffentlichten Prognose, auch auf die tschechische Ökonomie einen negativen Einfluss haben. Die Kommission schätzt ein, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 3,5%, im nächsten Jahr um 3,8 und 2003 um 4,2% steigen wird.
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22.11.2001
Craig Stapleton, der US-Botschafter in Prag, hat am Mittwoch im Namen der Vereinigten Staaten die tschechische Regierung gebeten, ihre diplomatischen Kontakte zur Nordallianz zu nutzen, um eine ethnisch breitgefächerte Regierungsbildung in Afghanistan einzufordern. Den Gedanken einer breiten Regierungskoalition unterstütze auch Außenminister Jan Kavan und er verspreche der USA jedwede Unterstützung, teilte Kavans Sprecher Ales Pospisil mit.
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22.11.2001
Die tschechische Wirtschaft werde während der Phase der Verlangsamung der EU-Ökonomien, also bis zum Jahre 2003, eine Konjunktur erleben. Die Gesamtsituation wird allerdings, laut der am Mittwoch von der EU-Kommission veröffentlichten Prognose, auch auf die tschechische Ökonomie einen negativen Einfluss haben. Die Kommission schätzt, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 3,5%, im nächsten Jahr um 3,8 und 2003 um 4,2% steigen wird.
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21.11.2001
Der streng bewachte Zug mit Uranbrennstäben für das südböhmische Kernkraftwerk Temelin, der am Dienstag von der polnischen Stadt Stettin in Richtung Tschechien losgefahren war, hat am frühen Mittwochmorgen die tschechisch-polnische Grenze passiert. Die Route sowie Fahrzeit des Zuges war sowohl von tschechischen wie auch von polnischen Behörden "aus Sicherheitsgründen" geheimgehalten worden. Der Transport ist bereits die zweite Beförderung atomaren Brennstoffs über Polen in die Tschechische Republik. Der erste Transport im Mai war auf die scharfe Kritik auch von tschechischen Kommunalpolitikern gestoßen. Das umstrittene Kraftwerk wurde am Dienstag von Vertretern der Internationalen Atomenergie- Organisation (IAEO) in Wien untersucht.
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21.11.2001
Außenminister Jan Kavan ist am Dienstag in Brüssel in der tschechischen Vertretung bei der Europäischen Union mit dem österreichischen Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Wilhelm Molterer, zu einem etwa 45 minütigen Gespräch zusammen gekommen. Beide lehnten es vor Journalisten ab, sich über den Inhalt des Treffens zu äußern. Der Nachrichtenagentur CTK zufolge ging es dabei aber offenkundig hauptsächlich um das umstrittene südböhmische Kernkraftwerk Temelin.
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21.11.2001
Die Europäische Kommission hat am Dienstag ihren Jahresbericht über die Drogenprobleme in Europa veröffentlicht. Erwähnt wird darin auch der erhöhte Konsum leichter Drogen sowie die hohe Produktion von Amphetamin in der Tschechischen Republik. Dem Bericht zufolge sind Tschechien und die Slowakei in Mittel- und Osteuropa die beiden Länder mit der größten Zahl 15-16jähriger, die bereits illegal Drogen probiert haben. In Tschechien handele es sich um ein Drittel, in der Slowakei um ein Viertel dieser Altersgruppe. Die Zahl der Konsumenten leichter Drogen hat sich in den Ländern Mittel- und Osteuropas, die immer häufiger auch als Transitländer für den Kokain-Import in die Europäische Union dienten, seit 1995 verdoppelt.
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20.11.2001
Der Vorsitzende der Liberaldemokratischen Partei der Schweiz, Gerold Bührer, empfiehlt der Tschechischen Republik den Beitritt in die Europäische Union. Bührer ist Gegner eines EU-Beitritts der Schweiz, die Tschechische Republik habe allerdings eine ganz andere Wirtschaft als sein Land und der EU-Beitritt Tschechiens würde die tschechische Wirtschaft positiv beeinflussen. Dies sagte Bührer am Montag auf der Konferenz "Chancen der kleinen Länder auf dem Weltmarkt", die im Rahmen der Schweizer Tage in Prag stattgefunden hat.
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19.11.2001
Der österreichische Kanzler Wolfgang Schüssel hat am Sonntag erneut ein Veto gegen den Beitritt Tschechiens zur Europäischen Union wegen des umstrittenen Kernkraftwerkes Temelin eindeutig zurückgewiesen. Er stellte sich damit auch gegen den Koalitionspartner FPÖ, der für Januar ein Referendum in dieser Frage anberaumt hatte. Es gäbe keinen "Veto-Knüppel", mit dem man die Tschechen dazu zwingen könne, auf Temelin zu verzichten, sagte Schüssel nach Angaben der Nachrichtenagentur APA für die Montagsausgabe der Zeitschrift "Format". Im Gegensatz zu Schüssel sprachen sich am Sonntag drei österreichische Hauptmänner für ein Veto als "Kampfinstrument" gegen Temelin aus.
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19.11.2001
Eine von der Internationalen Agentur für Atomenergie in Wien entsandte Expertengruppe hat am Sonntag im südböhmischen Kernkraftwerk Temelin mit der Beurteilung noch offener Sicherheitsfragen begonnen. Nach Angaben des Sprechers des Atomkraftwerks, dessen erster Block seit zwei Wochen abgestellt ist, sind 11 Experten aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien und Bulgarien sowie ein Beobachter aus Österreich eingetroffen. Sie werden eine Woche in Temelin bleiben und u.a. die technischen Lösungen begutachten, die in der letzten Zeit von Österreich und Deutschland angezweifelt wurden. Gutachter der Internationalen Agentur für Atomenergie waren zuletzt im Februar in Temelin gewesen.
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18.11.2001
Der tschechische Chefunterhändler für europäische Angelegenheiten, Pavel Telicka, hält ein gemeinsames Vorgehen Tschechiens und Polens bei den Verhandlungen über den EU-Beitritt für möglich. Als Beispiele dafür nannte Telicka am Samstag nach einem Treffen mit dem polnischen EU-Chefunterhändler Jan Truszczynski die Bereiche Verkehr und Steuerpolitik. Auch wenn Polen und Tschechien nicht in derselben Situation seien, könnten sich beide Politiker bei den Verhandlungen mit der Europäischen Union einen gemeinsamen stärkeren Druck von den Kandidatenländern vorstellen, so Telicka.
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