Tschechiens Munitionsinitiative für die Ukraine: Finnland und Kanada schließen sich an
Finnland hat sich der tschechischen Initiative für den Ankauf von Artilleriemunition für die Ukraine angeschlossen und trägt mit 30 Millionen Euro dazu bei. Dies teilte der finnische Verteidigungsminister Antti Häkkänen am Dienstag nach dem Treffen mit dem Generalstabschef der tschechischen Armee, Karel Řehka, über den Kurznachrichtendienst X mit. Der kanadische Verteidigungsminister Bill Blair informierte laut der Nachrichtenagentur Reuters darüber, dass Kanadas Beitrag zur Munitionsinitiative mehr als 40 Millionen kanadische Dollar betrage. Kanada hat zuvor der Ukraine bereits 40.000 Stück Artilleriemunition geliefert, die aus den eigenen Vorräten und dem Ankauf über die US-Regierung stammten.
Der tschechische Außenminister Jan Lipavský (Piraten) sagte am Montag den tschechischen Medien in Brüssel, dass bisher die finanziellen Mittel für den Kauf von den ersten 300.000 Stück Munition zusammengetragen worden seien und über weitere 500.000 Stück verhandelt werde.
Der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal brachte am Dienstag die Hoffnung zum Ausdruck, dass die ukrainischen Truppen dank Tschechiens Initiative ab April über genügend Munition verfügen werden, um ihre Verteidigungslinien gegen einen Feind mit überlegener Feuerkraft zu verteidigen.