Ehemalige Präsidenten Zeman und Klaus kritisieren tschechischen Staatshaushalt für 2025
Die ehemaligen tschechischen Präsidenten Miloš Zeman und Václav Klaus haben am Sonntag in einer Talkshow des Privatsenders CNN Prima News den Staatshaushalt für kommendes Jahr kritisiert. Klaus erklärte den Etat für „verrückt“. Zeman sprach von einem „ökonomischen Verbrechen“.
Die Regierung in Prag rechnet für kommendes Jahr mit einem Defizit von 241 Milliarden Kronen (9,6 Milliarden Euro). Kritik an den Plänen kam unter anderem vom Nationalen Wirtschaftsrat (NERV). Das amtierende Staatsoberhaupt Petr Pavel hatte das Haushaltsgesetz trotz Vorbehalten unterzeichnet.