iRozhlas.cz: Paramilitärische Gruppierung wegen terroristischer Verbrechen vor Gericht

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen terroristischer Verbrechen gegen fünf Personen und eine paramilitärische Gruppierung erhoben. Diese entsandte vor acht Jahren einen Tschechen in die Ukraine, um gegen das Land zu kämpfen. Einigen der Angeklagten drohen bis zu 15 Jahre Gefängnis. Darüber berichtete der Nachrichtenserver des Tschechischen Rundfunks iRozhlas.cz am Montag.

Mit dem Fall der paramilitärischen Gruppierung begann sich die Polizeizentrale zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens (NCOZ) 2021 zu beschäftigen. Laut Staatsanwalt Martin Bílý von der Obersten Staatsanwaltschaft in Prag wurde die Anklage wegen mehrerer Straftaten erhoben. Dazu gehören laut dem Staatsanwalt die Straftat der Förderung des Terrorismus, die zugunsten einer organisierten kriminellen Gruppierung begangen wurde, die Beteiligung an einer terroristischen Gruppierung und die Finanzierung des Terrorismus.

Der Inlandsnachrichtendienst BIS und das Innenministerium wiesen darauf hin, dass es sich bei der angeklagten paramilitärischen Gruppierung um eine Extremistenorganisation handelt.