In Schottland wird ein Denkmal für den tschechoslowakischen RAF-Piloten František Hekl enthüllt

Am Ufer des schottischen Sees Loch Doon ist am Sonntag ein Denkmal für den tschechoslowakischen RAF-Piloten František Hekl enthüllt worden. Hekl war 1941 im Alter von 26 Jahren verunglückt, als seine Spitfire bei einem Übungsflug in den See stürzte. An der Enthüllung des Denkmals nahmen für die tschechische Seite unter anderem die Verteidigungsministerin Jana Černochová und die Vorsitzende des Abgeordnetenhauses Markéta Pekarová Adamová (beide Wahlbündnis Spolu) teil. Dies teilte der in Schottland lebende Tscheche Benedikt Žour der Nachrichtenagentur ČTK mit. Er initiierte gemeinsam mit seinem Vater die Entstehung des Denkmals. An der Zeremonie nahmen auch Vertreter der Ukraine teil.

Der Entwurf für das Denkmal stammt von Maler Pavel Holý, es wurde von dem einheimischen Steinmetz Kevin Roberts kreiert. Finanziert wurde es vom tschechischen Verteidigungsministerium in Zusammenarbeit mit dem Dumfries & Galloway Aviation Museum, wo Hekls Spifire gezeigt wird. Das Flugzeug wurde im Mai 1982 von Freiwilligen aus dem See geborgen. Hekls sterbliche Überreste wurden nie gefunden.