Gericht ordnet weitere Auszahlungen an Sberbank-Kunden in Tschechien an
Ein Insolvenzgericht hat am Donnerstag die Auszahlung von weiteren 2,4 Milliarden Kronen (99 Millionen Euro) an die Kunden der tschechischen Filialen der Sberbank angeordnet. Damit erhöht sich der Anteil der ausgezahlten Schuldner von 95 auf 99 Prozent. Dies teilte die Insolvenzverwalterin von Sberbank CZ, Jiřina Lužová, der Presseagentur ČTK mit.
Die tschechische Nationalbank (ČNB) hatte dem hiesigen Ableger der russischen Sberbank im Mai 2022 die Lizenz entzogen, als Reaktion auf den Beginn der Aggression Russlands in der Ukraine. Die erste Auszahlungsrunde an die Kunden fand vergangenes Jahr im Juni über das tschechische Geldinstitut Komerční banka statt und umfasste 54,5 Milliarden Kronen (2,2 Milliarden Euro).