Generaldirektor der tschechischen Schienennetzverwaltung abberufen

Der Aufsichtsrat der tschechischen Schienennetzverwaltung (SŽ) hat den Generaldirektor des Unternehmens, Jiří Svoboda, abberufen. Grund sind Ungereimtheiten bei Ausschreibungen des Staatsunternehmens, zu denen die Polizei nun ermittelt. Zudem fanden die Beamten laut Medienberichten insgesamt 80 Millionen Kronen (3,3 Millionen Euro) ungeklärter Herkunft zu Hause bei Svoboda.

Der scheidende Verkehrsminister Martin Kupka (Bürgerdemokraten) sagte zur Abberufung, die aktuellen Informationen würden zu viele Fragen aufwerfen, und ein Verbleib Svobodas in seinem Amt könnte das Vertrauen in die Schienennetzverwaltung beschädigen.

Autor: Till Janzer