Tschechisches Verfassungsgericht erhielt im vergangenen Jahr 3883 Anträge

Das Verfassungsgericht (ÚS) in Tschechien hat im vergangenen Jahr insgesamt 3883 Anträge erhalten, die höchste Zahl seit sechs Jahren. Die meisten davon waren Beschwerden von Einzelpersonen, die von dreiköpfigen Richtergremien verhandelt werden. Darüber berichtetw die Presseagentur ČTK am Montag anhand von Statistiken auf der Website des Gerichts.

Das Plenum, also die Versammlung aller 15 Verfassungsrichterinnen und -richter, erhielt im vergangenen Jahr 49 Anträge. Sie betrafen zumeist die Aufhebung von Gesetzen oder Verordnungen.

Die durchschnittliche Verfahrensdauer betrug im vergangenen Jahr 97 Tage. Im Vergleich zu 2024, als es zu einem bedeutenden Personalwechsel am Gericht kam, war sie um zehn Tage kürzer.