Handelsblatt: Abwanderung nach Tschechien bringt deutschen Firmen weniger Einsparungen als erhofft
Die Verlagerung von Fertigungsstätten aus Deutschland nach Tschechien und Polen bringt den Unternehmen oft weniger Einsparungen als erhofft. Darüber informierte am Montag das Handelsblatt und verwies auf eine aktuelle Studie des Consultingunternehmens Strategy&.
Den Autoren der Analyse zufolge zeigen sich neben den vergleichsweise geringen Einsparungen bei den Löhnen noch weitere Probleme. So gebe es in Deutschlands östlichen Nachbarländern einen noch größeren Fachkräftemangel als in der Bundesrepublik. Zudem sei die Industrie nicht hinreichend automatisiert. Wirklich wettbewerbsfähig seien deshalb nur noch asiatische Länder wie China und Malaysia.