Iran-Krieg: Tschechien stellt Repatriierungsflüge ein

Die Regierung in Prag stellt die Repatriierungsflüge ein, mit denen in den vergangenen zehn Tagen tschechische Staatsbürger aus dem Nahen Osten wieder nach Hause gebracht wurden. Nach den ersten Angriffen der USA und Israels auf den Iran waren dafür Armeemaschinen organisiert worden, und auch das Unternehmen Smartwings flog Menschen aus der Region aus. Zuletzt landete ein Flugzeug mit 102 Passagieren am späten Donnerstagabend in Prag.

Dieser zwölfte Rückholflug sei der letzte, hatte Tschechiens Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) schon zuvor auf X angekündigt. Seinen Angaben zufolge sind seit dem 3. März insgesamt über 1500 tschechische Staatsbürger aus dem Krisengebiet ausgeflogen worden. Laut Reiseregistriersystem Drozd hielten sich am Donnerstagmorgen noch knapp 1900 Tschechen in jenen Nahostländern auf, die vom Iran-Krieg betroffen sind.