Brandanschlag bei LPP Holding in Pardubice: Polizei beendet Ermittlungen am Tatort

Nach dem Brandanschlag auf dem Gelände des Rüstungskonzerns LPP Holding in Pardubice hat die Polizei am Sonntag die Ermittlungen am Tatort beendet. Die Gebäude seien wieder freigegeben worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Ursprünglich gingen die Ermittler davon aus, dass die Anlage für mehrere Tage gesperrt sein könnte.

Zu dem Brand bei der LPP Holding, die auch Drohnen für die Ukraine herstellt, war es am Freitag in den frühen Morgenstunden gekommen. Die Oberstaatsanwaltschaft stuft den Fall als mutmaßlichen Terroranschlag ein. Wie eine Konzernsprecherin am Samstag mitteilte, sei das Feuer in einem Bürobau und einem Gebäude mit Komponenten für optoelektronische Geräte ausgebrochen. Die Produktionskapazitäten seien durch den Vorfall allerdings nicht sonderlich eingeschränkt, die Fertigung laufe planmäßig weiter, hieß es.