Tschechische Zentren schließen Zweigstellen in Mailand, Stockholm und Tiflis

Tschechische Zentren werden im Sommer ihre Zweigstellen in Mailand, Stockholm und Tiflis schließen. Die Information des Nachrichtenservers Seznam Zprávy wurde am Mittwoch vom Sprecher der Tschechischen Zentren, Jan Dlouhý, bestätigt. Seiner Ansicht nach liegt der Grund in der Kürzung des Beitrags des Gründers – des Außenministeriums – und in den Prioritäten der jetzigen tschechischen Außenpolitik. Die Generaldirektorin der Tschechischen Zentren, Jitka Pánek Jurková, sagte, sie führe derzeit intensive Gespräche mit der Führung des Ressorts über die Reichweite des Netzes und strategische Aufgaben der Tschechischen Zentren.

In Georgien entstand 2021 ein Tschechisches Zentrum. Seit September letzten Jahres wird es von Architekt Osamu Okamura geleitet. In Mailand gibt es seit 2010 ein Tschechisches Zentrum, in Stockholm seit 1997.