Bericht von Amnesty International verweist auf anhaltende Xenophobie in Tschechien

In Tschechien gibt es weiterhin xenophobe Ausfälle gegenüber ukrainischen Kriegsflüchtlingen und eine Segregation von Roma-Kindern in Schulen. Ebenso liefert das Land immer noch Waffen an Israel. Dies sind einige der Punkte, die die Organisation Amnesty International in ihrem Jahresbericht zum Zustand der Menschenrechte in der Welt für 2025 aufführt. Das Dokument wurde am Dienstag veröffentlicht.

In Bezug auf Tschechien wird weiter beanstandet, dass die Regierung bestimmte Klimaschutzvorschläge nicht unterstütze, die Finanzierung von NGOs eingeschränkt werde und dass es noch keine Ehe und Elternrechte für alle gebe. Positiv werden hingegen die breitere Definition der Straftat einer Vergewaltigung oder die Abschaffung von Körperstrafen für Kinder bewertet sowie auch der Entschädigungsprozess für Zwangssterilisierungen.