Tschechische Regierung will doch neuen Koordinator der Anti-Drogenpolitik berufen
Die tschechische Regierung hat ihre Pläne im Bereich Suchtprävention geändert. Man wolle doch einen neuen Koordinator der Anti-Drogenpolitik auswählen, kündigte Premier Andrej Babiš (Partei Ano) am Montag bei einer Pressekonferenz an. Der bisherige Koordinator Pavel Bém soll zu Ende Juni aufhören. Laut Babiš hält die Regierung seine Einstellung zur Suchtprävention für zu liberal.
Ursprünglich sollte der Bereich Suchtprävention danach am Gesundheitsministerium angesiedelt werden und dort von der Leiterin der Abteilung für seelische Gesundheit, Dita Protopopová, mitbetreut werden. Nun soll beim Gesundheitsministerium eine eigene Stelle für die Anti-Drogenpolitik entstehen, die dann vom Koordinator geleitet wird.