Finanzministerium: Öffentliches Finanzdefizit in Tschechien steigt auf 2,8 Prozent des BIP

Das Defizit der öffentlichen Finanzen wird in Tschechien im nächsten Jahr auf 2,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigen, nach 2,6 Prozent in diesem Jahr. Anschließend soll es bis 2030 schrittweise auf 1,3 Prozent des BIP sinken. Dies geht aus einem Entwurf des Finanzministeriums für einen fiskal-strukturellen Plan hervor.

Das Dokument basiert auf der Annahme, dass die Tschechische Republik in den kommenden Jahren ein jährliches Wirtschaftswachstum von rund 2,5 Prozent beibehalten wird. Im Plan wird zudem erwartet, dass sich der Schuldenstand Tschechiens in den kommenden Jahren stabilisieren wird. Er dürfte im nächsten Jahr von 45,6 Prozent des BIP auf 46,8 Prozent des BIP steigen, bis 2030 aber leicht auf 46,4 Prozent des BIP sinken.

Der Plan muss noch von der Regierung genehmigt und voraussichtlich im Juli von der Europäischen Kommission bestätigt werden.