In NS und Kommunismus verfolgte Zdena Mašínová gestorben

Im Alter von 92 Jahren ist am Mittwoch Zdena Mašínová gestorben. Über ihren Tod informierten der Historiker Petr Blažek und die Konföderation politischer Gefangener. Mašínová war Tochter des Generals und Widerstandskämpfers Josef Mašín, der 1942 hingerichtet wurde. Sie war die Schwester von Josef und Ctirad Mašín, die gegen das kommunistische Regime kämpften und unter dramatischen Umständen 1953 in den Westen flüchteten. Nach dem Tod ihrer Mutter und der Flucht ihrer Brüder verlore Mašínová ihre ganze Familie. Auch sie selbst verbrachte eine bestimmte Zeit in Haft. Obwohl sie sich an den Widerstandsaktivitäten ihrer Brüder nicht beteiligte, wurde sie vom kommunistischen Regime ihr ganzes Leben lang verfolgt. Dank Mašínová wurde vor einigen Jahren die Gedenkstätte des Widerstandskampfes errichtet. Sie befindet sich auf dem Bauernhof der Familie in Lošany bei Kolín, der von den Kommunisten enteignet wurde.

Präsident Petr Pavel und andere Politiker würdigten insbesondere Mašínovás Mut und Charakter. 2023 hatte ihr Präsident Pavel den Tomáš-Garrigue-Masaryk-Orden für die Verdienste um die Entwicklung der Demokratie, Humanität und Menschenrechte verliehen. Ex-Premier Petr Fiala (Bürgerdemokraten) bezeichnete Mašínová nun als eine tapfere Frau, der die Kommunisten das Zuhause, die Familie und das ruhige Leben genommen hatten. Sie sei für den Mut ihrer Nächsten betraft und schikaniert worden, so Fiala auf X.