Oberster Rechnungshof kritisiert langsame Digitalisierung des tschechischen Staates

Der Oberste Rechnungshof Tschechiens (NKÚ) kritisiert, dass es nicht ausreiche, für die Digitalisierung der öffentlichen Dienstleistungen nur Milliardenbeträge aufzubringen. Im Zeitraum 2020 bis 2024 habe der Staat mehr als 50 Milliarden Kronen (zwei Milliarden Euro) investiert, das eigentliche Ziel jedoch nicht erreicht, schreibt die Behörde in ihrem aktuellen Bericht. Dieser fasst die Ergebnisse von über 50 Kontrollen zusammen und wurde am Donnerstag veröffentlicht.

Bis zum Februar dieses Jahres sollten die staatlichen Dienstleistungen in Tschechien komplett digitalisiert werden, womit den Bürgern das Recht auf eine digitale Kommunikation mit den Behörden gewährleistet würde. Bis jetzt seien jedoch nur 18 Prozent dieser Dienstleistungen digitalisiert, hat der Rechnungshof herausgefunden.