Präsident Pavel nach russischem Angriff auf Kinderklinik: Putins Russland schreckt vor nichts zurück

Die Raketenangriffe auf eine Kinderklinik in Kiew und auf weitere ukrainische Städte seien ein Beweis dafür, dass Putins Russland vor nichts zurückschrecke. Dies teilte der tschechische Staatspräsident Petr Pavel am Montag über den Kurznachrichtendienst X vor seiner Reise zum Nato-Gipfeltreffen in Washington mit. Pavel erwartet auf dem Treffen eine Einigung darüber, dass Russland die größte Bedrohung sei, auf die sich die Mitgliedsländer vorbereiten müssen. Bei den russischen Luftangriffen sind am Montag dem ukrainischen Innenministerium zufolge 28 Menschen ums Leben gekommen und viele weitere wurden verletzt.

Auch der Außenminister Jan Lipavský (Piraten) verurteilte die russischen Luftangriffe. Er merkte an, während „nützliche Idioten vom Frieden mit Putin schwärmen“, greife Putin mit Raketen ein Kinderkrankenhaus an. Gesundheitsminister Vlastimil Válek (Top 09) schrieb, dass die Grausamkeit des russischen Terrorstaates keine Grenzen kenne.