Prag muss Angebote für Euspa-Hauptsitz nach Kartellamt-Urteil erneut prüfen
Prag muss die in der Ausschreibung für den Umbau des Zentrums „Nová Palmovka“, das künftig als Hauptsitz der Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (Euspa) dienen soll, eingereichten Angebote erneut prüfen. Dies hat der Vorsitzende des tschechischen Kartellamtes (ÚOHS), Petr Mlsna, rechtskräftig entschieden und den Ausschluss des Bauunternehmens Porr aus dem Vergabeverfahren aufgehoben. Mlsna bestätigte damit die erstinstanzliche Entscheidung vom Juni dieses Jahres und wies den Widerspruch der Stadt Prag ab.
Den Auftrag für den Weiterbau des unvollendeten Gebäudes hatte der Prager Magistrat im Oktober 2023 ausgeschrieben. Aufgrund einer Reihe von Einsprüchen und Verfahren vor dem Kartellamt ist es der Stadtverwaltung bislang nicht gelungen, einen Bauunternehmer auszuwählen. Der letzte Schritt der Stadtführung war Ende Februar dieses Jahres der Ausschluss der Angebote der Firmen Porr und Gemo.