Rechnungshof: Tschechischer Staat kommt mit Modernisierungsvorhaben nicht voran
Der tschechische Staat hat es trotz hoher Investitionen bisher noch nicht geschafft, die Modernisierung zentraler Aufgabenbereiche voranzubringen. Zu diesem Schluss kommt der Oberste Rechnungshof (NKÚ) in seinem Jahresbericht für 2025. Als Beispiele nannten die Rechnungsprüfer die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, die Modernisierung der Armee, aber auch die Schäden an Straßen durch überladene Lkws.
Wie Rechnungshofchef Miloslav Kala sagte, reagieren die kontrollierten Institutionen auf die Befunde seiner Behörde häufig ablehnend, anstatt über mögliche Unzulänglichkeiten nachzudenken. Laut dem Jahresbericht führte der Oberste Rechnungshof im vergangenen Jahr 32 Kontrollen durch. Dabei seien insgesamt 96 Milliarden Kronen (3,9 Milliarden Euro) an eingesetzten Geldern überprüft worden, hieß es.