Tschechien schließt sich Konvention gegen Manipulation von Sportwettbewerben an

Tschechien schließt sich dem Übereinkommen des Europarats über die Manipulation von Sportwettbewerben an. Dies hat die Regierung bei ihrer Sitzung am Montag beschlossen. Der Minister für Sport, Prävention und Gesundheit, Boris Šťastný (Motoristé sobě), äußerte dazu gegenüber der Presseagentur ČTK, dass Tschechien in diesem Bereich seit langem Reserven habe. Er verwies etwa auf den umfassenden Korruptionsfall, der im März bekannt wurde und der manipulierte Fußballspiele bis in die erste tschechische Liga hinein betrifft.

Die Übereinkunft wurde 2014 getroffen. Darin heißt es, dass zur Bekämpfung von Manipulation bei Sportwettbewerben sowohl die zuständigen Verbände als auch staatliche Organe zusammenarbeiten sollen. Tschechien ist einer von sechs Mitgliedsstaaten des Europarates, die die Konvention noch nicht ratifiziert haben.