Tschechische Präsidialkanzlei reagiert auf teilweisen Stopp der EU-Subventionen für Agrofert
In der Frage der eingestellten EU-Subventionen für die tschechische Holding Agrofert müsse eine Lösung gefunden werden, für die weder die Tschechische Republik noch ihre Bürger aufkommen dürften. Dies äußerte die Präsidialkanzlei von Petr Pavel am Dienstag. Mit dieser Stellungnahme für die Presseagentur ČTK reagierte die Prager Burg auf die Nachricht aus Brüssel, dass die Finanzierung für Agrofert teils eingestellt worden seien.
Begründet wird der Schritt mit der anhaltenden Vermutung, dass sich der tschechische Premier Andrej Babiš (Partei Ano) in einem Interessenkonflikt befinden könnte. Er hatte Agrofert einst gegründet, seine Anteile im Februar dieses Jahres allerdings an einen Treuhandfonds übergeben.