Umsatz der E-Shops in Tschechien stieg bis Jahresmitte um ein Drittel

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Der Gesamtumsatz der tschechischen E-Shops ist im ersten Halbjahr dieses Jahres im Jahresvergleich und rund ein Drittel auf 83 Milliarden Kronen (3,1 Milliarden Euro) gestiegen. Die höchsten Umsätze verzeichnete einmal mehr der Elektronik-Handel. Sein Anteil am Gesamtumsatz liegt bei 32 Prozent.

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Den größten Zuwachs verbuchte jedoch der Online-Verkauf von Speisen und Getränken. Das ist vor allem auf die Corona-Pandemie zurückzuführen, in der sich viele Menschen ihr Essen wegen der allgemeinen Ausgangssperre haben nach Hause bringen lassen. Das geht aus der Analyse und den Statistiken von Shoptet hervor, die das größte tschechische Internetportal für Handel am Dienstag in einem Pressebericht veröffentlicht hat.

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„In den Statistiken gehen wir von dem nahezu 50-prozentigen Anteil an E-Shops aus, den wir auf dem Online-Markt haben. Wir sind Marktführer dank der in etwa 21.500 Internetshops, die zum Portal gehören. Diese haben in der ersten Jahreshälfte einen Umsatz von ungefähr 28 Milliarden Kronen (1,05 Milliarden Euro) erzielt“, sagt Shoptet-Vertreter Miroslav Uďan zur Statistik.

Nach der Elektronik den zweitgrößten Anteil am Gesamtumsatz der E-Shops im ersten Halbjahr hat Shoptet zufolge der Verkauf von Waren für Haus und Garten mit 18 Prozent, gefolgt vom Verkauf von Kleidung und Modewaren mit 13 Prozent.

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Die größten Zuwächse aber haben die E-Shops für Speisen und Getränke verbucht. Deren Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 120 Prozent gewachsen. Um 60 Prozent zugelegt hat der Online-Verkauf von Drogeriewaren. Auch auf diesen Bereich hat die Coronavirus-Pandemie starken Einfluss genommen. Denn im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus wurden über alle Maßen viele Desinfektionsmittel bestellt und gekauft, bemerkt Uďan.