Visegrád-Staaten und Slowenien für EU-Erweiterung auf Westbalkan

Die vier Visegrád-Staaten Tschechien, Polen, Ungarn und Slowakei sowie Slowenien haben sich für eine Erweiterung der Europäischen Union um die Länder des westlichen Balkans ausgesprochen. Dies sagte der tschechische Premier Andrej Babiš am Freitag nach einem gemeinsamen Gipfeltreffen in Ljubljana. Babiš äußerte in diesem Zusammenhang Unverständnis darüber, dass die EU-Mitglieder Bulgarien und Kroatien bisher nicht in den Schengenraum aufgenommen wurden.

Die fünf Regierungschefs diskutierten in Ljubljana des Weiteren über die Folgen der Corona-Pandemie. Laut Babiš könnte in diesem Bereich „ein heißer Sommer“ drohen.

Das Treffen der Visegrád-Staaten findet diesmal nicht in einem der vier Mitgliedsstaaten des Bündnisses statt, sondern wegen des EU-Ratsvorsitzes in der slowenischen Hauptstadt.

Autor: Till Janzer