Wohlstandsindex: Tschechien verbessert sich bei Qualität von Bildung und Forschung
Die Tschechische Republik hat sich im vergangenen Jahr bei der Qualität von Bildung und Forschung vom 14. auf den 12. Platz in der Europäischen Union verbessert, obwohl die Bildungsausgaben von 4,9 auf 4,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gesunken sind. Dies geht aus dem Index für Wohlstand und finanzielle Gesundheit, der gemeinsam von der Bank Česká spořitelna und dem Datenportal Europa in Daten erstellt wird.
Demzufolge hat vor allem einer bessere Beherrschung fortgeschrittener digitaler Fähigkeiten zur besseren Platzierung beigetragen. Hingegen hinkt Tschechien bei der Zahl der Erwachsenen, die an Zusatzausbildung teilnehmen, im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern hinterher. Zudem hatte nach Daten von Eurostat unter den jungen Menschen im Alter von 25 bis 34 Jahren nur ein Drittel 2024 einen Hochschulabschluss. Der Anteil sei nur in Ungarn, Italien und Rumänien niedriger, so Index-Autoren. Die Zahl der erteilten Patente pro eine Million Einwohner, die über nationale Anmeldungen oder über das internationale Patentsystem PCT angemeldet wurden, stieg von 103 Patenten im Vorjahr auf nun 126.