An den XV. Weltjugendtagen in Rom nahmen auch einige Tausend junge Tschechen teil

St. Petersplatz in Rom

Mit einem vom Papst Johannes Paul II. in Tor Vergata zelebrierten Gottesdienst, an dem 2 Millionen Gläubige teilnahmen, wurden am Sonntag die XV. Weltjugendtage beendet, bei denen mehr als eine Million junge Katholiken aus der ganzen Welt in der vergangenen Woche in Rom zusammentrafen. An den Weltjugendtagen nahmen auch einige Tausend Tschechen teil, zu den jüngsten Teilnehmern gehörte Magdalena Schneibergova. Was hat die fünfzehnjährige bei dem Jugendtreffen am tiefsten beeindruckt?

St. Petersplatz. Wir Tschechen hatten das Glück, dass wir in der Nähe der Basilika Santa Croce in Gerusaleme untergebracht waren, sodass wir es nicht weit zum Zentrum hatten. Jeden Vormittag gab es einen Gottesdienst, der von einem unserer Bischöfe zelebriert wurde. Wir haben aber auch viel von der Stadt gesehen. Am Anfang hatten wir ein bisschen Probleme mit der großen Hitze, aber dann hat man sich daran gewöhnt. Ich muss sagen, dass sich die Italiener um uns wirklich glänzend kümmerten. Als wir z.B. nach Tor Vergata und zurück nach Rom pilgerten, haben uns überall Menschen Mineralwasser angeboten. Ich glaube, dass meine Freundin und ich auch im internationalen Maßstab zu den jüngsten Teilnehmerinnen des Treffens gehörten, denn die meisten waren so zwischen 20 und 25. Wenn ich mich wieder entscheiden sollte, ob ich zu einem solchen Treffen reisen soll, würde ich nicht zögern, denn es war wirklich beeindruckend. Und noch ein Erlebnis möchte ich hervorheben - den Kreuzweg, der unter internationaler Teilnahme am Freitag im Colosseum zelebriert wurde."

Vom Papst Johannes Paul II. zelebrierter Gottesdienst während der XV. Weltjugendtage

XV. Weltjugendtage

Wie Magdalena jedoch feststellte, kann man sich in Rom entweder Sehenswürdigkeiten anschauen oder nur beten, denn beides ist nicht zu schaffen...

Autor: Magdalena Schneibergova
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