Energiekonzern ČEZ stellt ersten Schritt zur Verstaatlichung vor

Die Führung des halbstaatlichen tschechischen Energiekonzerns ČEZ hat die Gründung eines neuen Tochterunternehmens vorgeschlagen. Dieses soll künftig einige der Konzernsparten übernehmen. Darüber informierte das Unternehmen auf seiner Website.

Das Vorhaben stellt einen ersten Schritt zur geplanten Verstaatlichung von ČEZ dar, welche sich die Regierung von Premier Andrej Babiš (Partei Ano) zum Ziel gesetzt hat. Laut dem Energiekonzern wolle man in dem neuen Tochterunternehmen 51 Prozent der Anteile selbst halten. Der Rest solle Investoren angeboten werden. Zunächst müsse im Juni noch die Hauptversammlung des Konzerns grünes Licht geben, hieß es.