Eurojust informiert über Festnahme eines Verdächtigen im Fall der Bombendrohungen von 2024

Die Agentur der Europäischen Union für justizielle Zusammenarbeit und Strafsachen (Eurojust) hat über die Festnahme eines Menschen informiert, der verdächtigt wird, im vergangenen Jahr Schulen in Tschechien, der Slowakei und in Lettland mit Bomben gedroht zu haben. Die Agentur unterstützte damit die Behörden der Länder, die sich an der Festnahme des Verdächtigen beteiligt hatten.

Der Festgenommene wird verdächtigt, Tausende Drohmails an Bildungsinstitutionen und Freizeitzentren geschickt zu haben. Den Informationen von Eurojust zufolge operierte der Verdächtige aus dem ukrainischen Dnipro. Der tschechische Inlandsnachrichtendienst BIS hatte vorige Woche darüber informiert, dass die Aktivitäten des Verdächtigen höchstwahrscheinlich von Russland finanziert geworden sind.