Gewerkschaften lehnen Pläne der tschechischen Regierung für Stellenkürzungen in Ministerien ab

Die Gewerkschaften in Tschechien lehnen die Pläne der Regierung ab, in Ministerien und Ämtern ein Zehntel der Stellen zu streichen. Ihr Dachverband ČMKOS hat deswegen Premier Andrej Babiš (Partei Ano) um die Aufnahme von Verhandlungen gebeten. Laut einem Brief an den Regierungschef fordert der ČMKOS, dass zunächst die möglichen Folgen der angedachten Stellenstreichungen analysiert werden.

Der Plan sieht die Entlassung von rund 7000 Beschäftigen in Ministerien und bestimmten Behörden vor. Die Chefin des Regierungsamtes, Tünde Bartha, hatte den Plan im September den Ministern vorgelegt. Da auch die Ressortchefs Vorbehalte hatten, wurden die Gespräche unterbrochen.

Autor: Till Janzer