Kartellamt ermittelt wegen potentieller Wettbewerbsabsprache gegen ČEZ, EPH und Veolia

Das tschechische Kartellamt (ÚOHS) ermittelt wegen des Verdachts der Kartellbildung gegen die Energiekonzerne ČEZ, EPH und Veolia. Darüber informierte am Dienstag die Presseagentur ČTK. Zunächst hatte das Nachrichtenportal Seznam Zprávy über die Ermittlungen berichtet. Den Informationen zufolge kontrolliert das Kartellamt, ob die Unternehmen bei der Ausschreibung für den Bau von Blockheizkraftwerken koordinierte Angebote eingereicht haben. Laut einem Sprecher der Marktaufsichtsbehörde wurde kein Strafverfahren eingeleitet.

Das Unternehmen Veolia teilte der Presseagentur ČTK auf Anfrage mit, dass man gegen keine Regelungen verstoßen habe. Der halbstaatliche Energiekonzern ČEZ schrieb, dass das Kartellamt vor einiger Zeit in den Räumlichkeiten der Firma ermittelt und man dabei kooperiert habe. EPH äußerte sich nicht zu den Vorwürfen.