Kongress der literarwissenschaftlichen Bohemistik

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Am Dienstag Vormittag wurde in der Prager Akademie der Wissenschaften der internationale Kongress der literarwissenschaftlichen Bohemistik feierlich eröffnet. 150 Bohemisten aus 27 Ländern finden sich in Tschechien zu über 100 Beiträgen in drei Themenkreisen ein sowie zum Treffen mit tschechischen Schriftstellern. Nicht zuletzt werden die Kontakte, die vor fünf Jahren beim ersten Kongress geknüpft wurden, weiter gefördert. In der Akademie der Wissenschaften war Dagmar Keberlova.

Mit einer feierlichen Eröffnungsrede und ersten Beiträgen wurde der zweite internationale Kongress der literarwissenschaftlichen Bohemistik begonnen. So wie der erste Jahrgang wird auch dieser vom Institut der tschechischen Literatur der Akademie der Wissenschaften organisiert. Die Teilnehmer werden sich mit den verschiedenen Umbruchszeiten der entsprechenden Epochen der tschechischen Literatur sowie mit dem Phänomen des zu Ende gehenden Jahrhunderts befassen. Eine von den vielen TeilnehmerInnen, Gertraude Zand von der Wiener Slawistik befragten wir, worin für sie die Bedeutung dieses Kongresses liegt: Aber die Wissenschaftler werden nicht nur untereinander beraten, sondern auch beispielsweise mit den tschechischen Schriftstellern auf einem Dampfschiff an der Moldau zusammenkommen. Hierzu Frau Zand weiter: