„La Stampa“: Tschechischer Premier Fiala drückt Hoffnung auf gute Koordinierung mit italienischer Regierung aus
Der tschechische Premier, Petr Fiala (Bürgerdemokraten), hofft auf eine gute Koordinierung mit der neuen italienischen Regierung auf EU-Ebene. Dies sagte er in einem Interview, das die italienische Tageszeitung „La Stampa“ am Samstag veröffentlicht hat. Die neue italienische Premierministerin, Giorgia Meloni, ist Parteichefin der postfaschistischen Fratellid’Italia (Brüder Italiens), die ebenso wie die tschechischen Bürgerdemokraten, denen wiederum Fiala vorsitzt, Mitglied in der EU-Partei Europäische Konservative und Reformer (EKR) ist. Meloni hat zudem dem Posten der EKR-Präsidentin inne.
In dem Interview bezog Fiala auch die polnische Partei PiS (Recht und Gerechtigkeit) ein, der Premier Mateusz Morawiecki angehört und die ebenfalls in der EKR vertreten ist. Er erwarte, dass zwischen den drei Staatschefs innerhalb der EU-Partei eine gute Koordinierungsebene entstehe, um die einzelnen Standpunkte und Schritte abzusprechen, so Fiala in „La Stampa“.