Landwirtschaftsminister Fencl: Der Tschechischen Republik drohe keine BSE-Gefahr

Landwirtschaftsminister Jan Fencl

Die BSE-Erkrankung wird das Thema der Gespräche sein, die der EU-Kommissar für den Verbraucherschutz David Byrne am Freitag in Prag führen wird. Der Kommissar, der u.a. mit dem tschechischen Gesundheitsminister Bohumil Fischer zusammenreffen wird, soll in Prag über die von der EU beschlossenen Maßnahmen informieren.

skot
Die BSE-Erkrankung wird das Thema der Gespräche sein, die der EU-Kommissar für den Verbraucherschutz David Byrne am Freitag in Prag führen wird. Der Kommissar, der u.a. mit dem tschechischen Gesundheitsminister Bohumil Fischer zusammenreffen wird, soll in Prag über die von der EU beschlossenen Maßnahmen informieren.

Der tschechische Landwirtschaftsminister Jan Fencl ließ inzwischen verlauten, dass der Tschechischen Republik keine BSE-Gefahr drohe. Er ist davon überzeugt, dass tschechische Normen viel strenger und die bereits getroffenen Maßnahmen wirksamer sind, als ähnliche Maßnahmen der EU-Länder. Fencl lehnte weiterhin die Spekulationen über illegalen Import BSE-verseuchten Knochenmehls zurück:

"Ich habe keinen Grund anzunehmen, dass solches Knochenmehl zu uns importiert wird. Wir haben Importe aus den Risikoländern gestoppt, die Kontrollen werden häufiger durchgeführt, alle Knochenmehlprodukte werden präziser bezeichnet. Sowohl nach der Meinung der tschechischen landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion, als auch der staatlichen Veterinärbehörde haben wir risikofreies Knochenmehl."