Nachrichten

r_2100x1400_radio_praha.png

Kavan zufrieden mit seinen Gesprächen in Brüssel

Der tschechische Außenminister Jan Kavan hat der stellvertretenden Vorsitzenden der Europäischen Kommission, Loyola de Palacio, die Vorstellung der tschechischen Regierung über den Abschluss der Verhandlungen mit Österreich über das AKW Temelin auf der Grundlage des Melker Prozesses sowie über den Abschluss des EU-Beitrittskapitels Energie präsentiert. Nach dem Treffen zeigte sich Kavan zufrieden darüber, dass er sich mit der Kommissarin in allen Punkten einigen konnte. Nun seien die Verhandlungen mit Österreich wichtig, die hoffentlich genauso erfolgreich sein werden, äußerte sich Kavan am Dienstag in Brüssel zuversichtlich. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass Österreich gegen das Energiekapitel sein Veto einlegen werde.

Osteuropa-Konferenz zum Kampf gegen Terrorismus in Warschau

Der tschechische Vizepremier Pavel Rychetsky hat am Dienstag in Warschau versichert, Tschechien sei bereit, alle sich aus internationalen Abkommen ergebenden Verpflichtungen im Kampf gegen den Terrorismus zu erfüllen. Tschechien werde seinen Verbündeten jede Art von Hilfe und Unterstützung leisten, sagte Rychetsky im Rahmen einer Konferenz zum Kampf gegen den Terrorismus in der polnischen Hauptstadt. Rychetsky ist der Ansicht, man müsse dem Terrorismus vor allem die finanzielle Unterstützung entziehen sowie auch darauf hinwirken, dass Terroristen keine sicheren Aufenthaltsorte gewährleistet werden.

Führende Politiker aus 17 ehemals kommunistischen Staaten Ost- und Mitteleuropas haben am Dienstag in Warschau ihre Bereitschaft bekräftigt, in der internationalen Anti-Terror-Allianz mitzuwirken.

Tu-154 zum zweiten Mal im Einsatz

Das Transportflugzeug Tu-154, dass Tschechien den Verbündeten im Rahmen des Kampfes gegen Terrorismus gestellt hat, ist am Dienstag zum zweiten Mal zum Einsatz gekommen. Dies teilte der Nachrichtenagentur CTK Vladimir Palan vom Generalstab der tschechischen Armee mit. Das Transportflugzeug hat am Montag und Dienstag Personen und Material zu einer internationalen Militärübung in Polen befördert. Die erste Mission absolvierte das tschechische Flugzeug vor einer Woche.

Zeman: weltweite Rezession könnte Zustrom ausländischer Investoren nach Tschechien bringen

Die weltweite Wirtschaftsrezession könnte nach Meinung von Premier Milos Zeman für die Tschechische Republik auch positive Auswirkungen haben und den Zustrom ausländischer Investoren nach Tschechien erleichtern. Dies sagte Zeman, der am Dienstag im kalifornischen Silicon Valley Gespräche mit Firmen aus dem Bereich der modernen Kommunikationstechnologie führte, der Nachrichtenagentur CTK. Über Einzelheiten der Gespräche wollte sich der tschechische Premier nicht äußern.

Kyoto-Protokoll wird innerhalb einiger Monate ratifiziert

Innerhalb von einigen Monaten wird in der Tschechischen Republik der Prozess der Ratifizierung des Kyoto-Protokolls über die Senkung der Emissionen der Treibhausabgase abgeschlossen werden. Dies ist die Botschaft, mit der am Dienstag der tschechische Umweltminister Milan Kuzvart nach Marokko abgereist ist, wo seit dem 29. Oktober eine UNO-Konferenz über Klimaveränderungen stattfindet. Der Prozess der Ratifizierung wurde im September begonnen, sagte Kuzvart vor Journalisten, bevor er die Reise nach Marrakesch antrat.

Gehälter in der staatlichen Sphäre rückständig

Der Gewerkschaftsbund der staatlichen Organe und Organisationen betrachtet die Verschiebung der Anhebung der Gehälter in der staatlichen Sphäre von Januar auf April als politisch nicht akzeptabel und nicht effektiv. Den Journalisten sagte dies am Dienstag die Vorsitzende des Gewerkschaftsbundes Alena Vondrova. Vondrova zufolge liegen die Löhne in dieser Sphäre deutlich unter den durchschnittlichen Verdiensten im unternehmerischen Bereich. Der Unterschied betrage ca. 2000 Kronen und vergrößere sich ständig, bemerkte Vondrova und fügte hinzu, dass gerade in diesem Sektor zum Großteil Menschen mit universitärer Bildung arbeiten.

Neueste Folge von "Tatort" in Prag gedreht

Die neueste Folge der bekannten deutschen Krimi-Serie Tatort wird in diesen Tagen in den Prager Filmstudios in Barrandov beendet. Die Regisseurin Sylvia Hoffmann hat sie mit einem deutsch-tschechischen Stab innerhalb von zwei Herbstmonaten an verschiedenen Orten in Prag, vor allem in den Gassen der Prager Altstadt gedreht. Laut der Produzentin der Gesellschaft Barrandov Biografia Katerina Kohoutkova soll diese Folge, die den Arbeitstitel "Warme Grüße aus Prag" trägt, ein Pilotprojekt einer engeren Zusammenarbeit zwischen tschechischen und deutschen Filmproduzenten sein.