• 12.01.2026

    Der Abgeordnete Filip Turek von der Autofahrerpartei Motoristé sobě wurde am Montag zum Regierungsbeauftragten für die Klimapolitik ernannt. Laut Aussage von Premier Andrej Babiš (Partei Ano) handelt es sich um eine vorübergehende Lösung. Gleichzeitig habe die Regierung die Position des Bevollmächtigten für internationale Klimaverhandlungen abgeschafft, fügte er hinzu.

    Turek werde die Klimapolitik zwischen den Ministerien koordinieren und die Tschechische Republik bei einigen EU-Treffen und informellen internationalen Treffen vertreten, führte der Vorsitzende der Autofahrerpartei, Petr Macinka, an.

    Staatspräsident Petr Pavel lehnte es ab, Turek zum Umweltminister zu ernennen. Das Ressort wird derzeit von Außenminister Petr Macinka intermismäßig geleitet.

    Babiš erklärte am Montag, er wolle sich nicht weiter mit der Angelegenheit befassen, seiner Ansicht nach funktioniere die Regierung, und ein Konflikt innerhalb der Koalition sei nicht zu erwarten.

  • 12.01.2026

    Das tschechische Kabinett hat auf seiner Sitzung am Montag Regierungsbeauftragte in mehreren Bereichen ernannt. Dies gab Premier Andrej Babiš (Partei Ano) bei einer Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung bekannt.

    Für die Digitalisierung und strategische Sicherheit soll Robert Králíček, Abgeordneter der Partei Ano, zuständig sein. Außerdem soll Lukáš Kačena die Verantwortung für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz übernehmen.

  • 12.01.2026

    Am Dienstag ist es in Tschechien meist bedeckt. In der westlichen Hälfte kann es am Morgen zu gefrierendem Regen Regen kommen. Der Wetterdienst warnt vor Glatteis. Im Osten des Landes schneit es. Im Tagesverlauf lässt der Niederschlag von Westen her nach. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 0 bis 4 Grad, in Mähren bei -3 bis +1 Grad.

  • 12.01.2026

    Das tschechische Außenministerium warnt vor Reisen in den Iran, wo weiterhin regierungsfeindliche Demonstrationen stattfinden. Dies gab die Behörde am Montag auf X bekannt.

    Tschechische Staatsbürger wurden aufgefordert, aus dem Iran sofort auszureisen. Laut dem Reiseinformationssystem Drozd halten sich derzeit etliche Tschechen in dem Land auf. Darunter seien auch Mitarbeiter der Botschaft,  wie ein Sprecher des Außenministeriums mitteilte.

  • 12.01.2026

    Die Stromexporte Tschechiens sind im vergangenen Jahr erstmals seit mehreren Jahren wieder angewachsen. Die Nettoexporte beliefen sich auf 7,56 Terawattstunden (TWh), was einem Anstieg von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies geht aus den Daten des Stromnetzbetreibers ČEPS und einem Bericht auf dem Branchenportal oEnergetice.cz für das Jahr 2025 hervor.

    Demzufolge ist das Wachstum vor allem auf die höhere Produktion inländischer Kraftwerke zurückzuführen. Der größte Exportmarkt war Österreich. Aus Deutschland und Polen überwogen hingegen die Stromimporte.

    Einer Analyse des Ministeriums für Industrie und Handel aus dem Jahr 2024 zufolge wird die Tschechische Republik wahrscheinlich schon 2027 zum Nettoimporteur von Strom. Die Stromimporte werden in den kommenden Jahren zunehmen, vor allem nach der Stilllegung der Kohlekraftwerke.

  • 12.01.2026

    Die Autofahrerpartei Motoristé sobě schlägt vor, dass das Umweltministerium indirekt von einem Regierungsbeauftragten geleitet wird. In diese Funktion könnte der Ehrenpräsident der Partei, Filip Turek, ernannt werden. Turek sagte dies vor Journalissten vor einer Sitzung des Koalitionsrates von den Parteien Ano, „Freiheit und direkte Demokratie“ und Motoristé sobě am Montag in Prag.

    Staatspräsident Petr Pavel lehnt es ab, Turek zum Umweltminister zu ernennen. Das Ressort wird derzeit vom Außenminister und Vorsitzenden der Autofahrerpartei, Petr Macinka, geleitet.

    Laut Aussagen von Juristen, die von der Presseagentur ČTK um eine Stellungnahme gebeten wurden, wäre die Lösung mit einem Regierungsbeaftragten verfassungswidrig.

  • 12.01.2026

    Das Verfassungsgericht (ÚS) in Tschechien hat im vergangenen Jahr insgesamt 3883 Anträge erhalten, die höchste Zahl seit sechs Jahren. Die meisten davon waren Beschwerden von Einzelpersonen, die von dreiköpfigen Richtergremien verhandelt werden. Darüber berichtetw die Presseagentur ČTK am Montag anhand von Statistiken auf der Website des Gerichts.

    Das Plenum, also die Versammlung aller 15 Verfassungsrichterinnen und -richter, erhielt im vergangenen Jahr 49 Anträge. Sie betrafen zumeist die Aufhebung von Gesetzen oder Verordnungen.

    Die durchschnittliche Verfahrensdauer betrug im vergangenen Jahr 97 Tage. Im Vergleich zu 2024, als es zu einem bedeutenden Personalwechsel am Gericht kam, war sie um zehn Tage kürzer.

  • 12.01.2026

    Der tschechische Innenminister Lubomír Metnar (Partei Ano) hat angeordnet, die Brandschutzmaßnahmen in Bars und Nachtclubs hierzulande zu überprüfen. Anlass ist die Brandkatastrophe im Schweizer Bergort Crans-Montana in der Silvesternacht, bei der 40 Menschen ums Leben kamen.

    Die Kontrollen beginnen in dieser Woche und sollen bis August dauern. Die Auswertung erfolgt im September.

  • 11.01.2026

    Am Montag ist es in Tschechien dicht bewölkt, nur ganz im Osten scheint zu Beginn noch die Sonne. Im Tagesverlauf zieht von Westen her Schneefall auf, der bis zum Abend bis nach Mähren und Schlesien gelangt. Dann gibt es im Südwesten zudem überfrierenden Regen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei -7 bis -3 Grad, im Südwesten bei -1 Grad.

  • 11.01.2026

    Nach der Silbermedaille vom Samstag hat die tschechische Eisschnellläuferin Nikola Zdráhalová bei der Europameisterschaft in Polen am Sonntag auch Gold geholt. Sie setzte sich beim 1000-Meter-Rennen durch und konnte so das erste Mal in ihrer Karriere ganz oben auf dem Siegertreppchen stehen.

    Die anderen Medaillenplätze belegten zwei Niederländerinnen. Chloé Hoogendoorn gewann Silber und Isabel Grevelt Bronze.

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