Umstrittener Ministerkandidat Turek wird Tschechiens Regierungsbeauftragter für Klimapolitik
Der Abgeordnete Filip Turek von der Autofahrerpartei Motoristé sobě wurde am Montag zum Regierungsbeauftragten für die Klimapolitik ernannt. Laut Aussage von Premier Andrej Babiš (Partei Ano) handelt es sich um eine vorübergehende Lösung. Gleichzeitig habe die Regierung die Position des Bevollmächtigten für internationale Klimaverhandlungen abgeschafft, fügte er hinzu.
Turek werde die Klimapolitik zwischen den Ministerien koordinieren und die Tschechische Republik bei einigen EU-Treffen und informellen internationalen Treffen vertreten, führte der Vorsitzende der Autofahrerpartei, Petr Macinka, an.
Staatspräsident Petr Pavel lehnte es ab, Turek zum Umweltminister zu ernennen. Das Ressort wird derzeit von Außenminister Petr Macinka intermismäßig geleitet.
Babiš erklärte am Montag, er wolle sich nicht weiter mit der Angelegenheit befassen, seiner Ansicht nach funktioniere die Regierung, und ein Konflikt innerhalb der Koalition sei nicht zu erwarten.