• 30.07.2026

    Tschechien schickt einen Experten für die Bekämpfung von Waldbränden ins EU-Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen (ERCC) in Brüssel. Das gab die tschechische Feuerwehr über den Kurznachrichtendienst X bekannt. Demnach wird Martin Tomášek von der Feuerwehr des Kreises Karlovy Vary / Karlsbad der Verbindungsbeamte im ERCC sein.

    Tomášek soll als Mitglied des sogenannten Wildfire Support Teams der EU dabei helfen, die Gefahrenlage in Europa zu beobachten und auszuwerten. Außerdem ist er in die Koordination der Hilfen für die von Waldbränden betroffenen Länder eingebunden.

    Autor: Till Janzer
  • 30.07.2026

    Im Kreis Ústí nad Labem im Norden Tschechiens ist am Donnerstag die Smoglage ausgerufen wurden. Grund sind die hohen Werte bodennahen Ozons, die sich im Gefolge der Hitzewelle dort aufgebaut haben. Die Meteorologen empfehlen vor allem Menschen mit chronischen Atembeschwerden sowie Älteren und Kindern, besonders am Nachmittag größere Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Die Warnung gilt bis auf Widerruf.

    Wie die Meteorologen weiter erläuterten, werde eine Smoglage ausgerufen, wenn an mindestens einer Messstation im Kreis der Einstunden-Mittelwert des Ozons bei 180 Mikrogramm je Kubikmeter Luft oder höher liegt.

    Autor: Till Janzer
  • 30.07.2026

    Angesichts der aktuellen Hitzewelle in Tschechien hat das Hydrometeorologische Institut (ČHMÚ) eine Warnung ausgesprochen. Die hohen Temperaturen könnten gesundheitsbelastend für Menschen und Tiere sein, außerdem bestehe die Gefahr negativer Auswirkungen auf die Wirtschaft, den Verkehr, die Energieversorgung und die weitere Infrastruktur, hieß es in einem Text, den die Meteorologen am Donnerstag veröffentlicht haben.

    In den nächsten Tagen drohen hierzulande Temperaturen von bis zu 40 Grad, die höchsten Werte werden am Freitag erwartet. Derr Vorhersage nach soll das Thermometer in Tschechien am Samstag und Sonntag nur noch auf bis zu 32 Grad steigen, doch laut dem ČHMÚ droht hohe Luftfeuchtigkeit, sodass die Hitzebelastung weiter extrem sei, wie es hieß.

    Autor: Till Janzer
  • 30.07.2026

    Insgesamt 52 Sportler aus Tschechien werden an der Leichtathletik-EM in Birmingham teilnehmen. Der tschechische Verband gab am Donnerstag seine Nominierungen bekannt. Zum Aufgebot gehören unter anderem die 400-Meter-Hallen-Weltmeisterin Lurdes Gloria Manuel, der WM-Bronzemedaillengewinner im Hochsprung, Jan Štefela sowie Speerwerfer Jakub Vadlejch und Kugelstoßer Tomáš Staněk.

    Im letzten Moment verletzungsbedingt absagen musste hingegen Weitspringer Radek Juška, der vor kurzem beim Leichtathletik-Meeting in Banská Bystrica auf 8,18 Meter gesprungen war. Auch die tschechische Stabhochsprung-Rekordhalterin Amálie Švábíková wird nicht an der EM teilnehmen, sie ist schwanger. Die Europameisterschaft in Birmingham findet vom 10. bis 16. August statt.

    Autor: Till Janzer
  • 30.07.2026

    Am Freitag hält in Tschechien die Hitzewelle an. Meist ist es heiter bis wolkig, am Nachmittag können Quellwolken aufkommen, die vereinzelt Schauer und Gewitter bringen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 35 bis 39 Grad, im Nordwesten des Landes ist es nicht ganz so heiß bei Maxima zwischen 32 und 35 Grad.

    Autor: Till Janzer
  • 30.07.2026

    Das tschechische Innenministerium hat das juristische Verfahren gegen den Fußballverein Slavia Prag wegen des Platzsturms seiner Anhänger beim Derby gegen Sparta Prag im Mai dieses Jahres gestoppt. Damit droht dem tschechischen Meister keine Schließung seines Stadions für bis zu ein Jahr. Zugleich betonte das Ministerium, dass Slavia schwere Fehler im Bereich Sicherheit bei dem Spiel in seinem Stadion begangen habe.

    Man sei bei den Ermittlungen zur Erkenntnis gelangt, dass weitere Sanktionen über die des tschechischen Ligaverbandes (LAF) hinaus nicht nötig seien, teilte das Innenministerium mit. Das Ressort verwies dabei unter anderem auf neue Sicherheitsmaßnahmen, die der Klub eingeführt hat. Wegen des Platzsturms hatte der LAF Slavia auferlegt, vier Heimspiele ohne Zuschauer auszutragen. Zudem musste der Verein zehn Millionen Kronen Strafe (410.000 Euro) zahlen, und das Derby wurde zugunsten von Sparta gewertet.

    Autor: Till Janzer
  • 30.07.2026

    Die Zahl neuer Schwarzbauten in Tschechien ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Insgesamt befassten sich die Bauämter mit 5241 solchen Fällen, wie aus den Daten des Ministeriums für Regionalentwicklung und der Immobilienberatungsgesellschaft Comfort Group hervorgeht. Demgegenüber standen über 68.000 regulär zugelassene Bauten.

    Den Angaben nach wurden 607 der Schwarzbauten abgerissen, der große Rest wurde hingegen nachträglich von den Behörden genehmigt.

    Autor: Till Janzer
  • 30.07.2026

    Die tschechische Wirtschaft befindet sich weiter auf dem Wachstumspfad. Im zweiten Quartal dieses Jahres legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,0 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2025 zu, wie aus einer ersten Schätzung des Tschechischen Statistikamtes (ČSÚ) hervorgeht. Im Quartalsvergleich gab es ein Plus von 0,4 Prozent.

    Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurde das Wachstum laut den Statistikern vor allem getragen von höheren Konsumausgaben der Haushalte und von der Auslandsnachfrage.

    Autor: Till Janzer
  • 30.07.2026

    Die Pläne des Weltfußballverbandes Fifa für einen Verkauf eines Teils der Rechte an der WM an private Investoren haben in Tschechien zu unterschiedlichen Reaktionen geführt. Der Chef des tschechischen Fußballverbandes (FAČR), David Trunda, sagte in einem Interview für den Sender Sky News, er sehe positive Folgen des Fifa-Vorhabens.

    Der tschechische Ligaverband (LFA) kritisierte, dass Trunda die Pläne des Weltfußballverbandes niicht klar abgelehnt habe. Als Ligaverband stelle man sich hinter den europäischen Verband Uefa, der das Vorhaben der Fifa ablehnt, hieß es in einer Stellungnahme des LFA.

    Autor: Till Janzer
  • 30.07.2026

    Tschechiens früherer Oberster Staatsanwalt Pavel Zeman hat am Mittwoch sein neues Amt bei der Europäischen Staatsanwaltschaft (EUStA) angetreten. Zeman ist dort Staatsanwalt für Tschechien.

    Der 53-jährige Jurist war im Februar in das Kollegium der EUStA ernannt worden. Zuletzt war Zeman als tschechisches Mitglied in der EU-Agentur für justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen (Eurojust) tätig gewesen.

    Autor: Till Janzer

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