Neue Ausstellung in Theresienstadt fasst 30 Jahre Kunstwettbewerb zusammen

In der Gedenkstätte des ehemaligen Ghettos Terezín / Theresienstadt ist seit Donnerstag eine neue Ausstellung zu sehen, die die vergangenen 30 Jahre des dortigen Schülerwettbewerbs zusammenfasst. Dabei werden jedes Jahr die Kinder und Jugendlichen in Tschechien aufgefordert, Kunstwerke zu den Themen Geschichte, Erinnerung und Menschlichkeit anzufertigen. Im Kinosaal des Museums werden nun alle bisherigen Siegerarbeiten präsentiert, und das bis Ende Oktober.

Die Schau erinnert auch an die Holocaustüberlebende und Namensgeberin des Wettbewerbes, der seit 2015 Memoriál Hany Greenfieldové (Memorial für Hana Greenfield) heißt. Sie stammte aus dem mittelböhmischen Kolín, wurde im Juni 1942 nach Theresienstadt deportiert und förderte dort künstlerische Arbeiten.