NGOs rufen tschechische Regierung zum Handeln wegen Lage in Gaza auf

Die tschechischen Büros der Hilfsorganisationen Rotes Kreuz und Ärzte ohne Grenzen sowie die hiesige NGO Člověk v tísni (Mensch in Not) haben die Regierung von Premier Petr Fiala (Wahlbündnis Spolu) zum Handeln wegen der Lage im Gazastreifen aufgerufen. Tschechien solle die dort verübten Verstöße gegen internationales Recht verurteilen, lautet eine der Forderungen. Weiter sollten diplomatische Instrumente genutzt werden, um die Freilassung der israelischen Geiseln sowie einen dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen und um eine Beendigung der Blockade des Gazastreifens zu unterstützen. Über ihre Initiative informierten die NGOs am Dienstag die Presseagentur ČTK.

Gaza wird von israelischer Seite bombardiert, seit die Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 einen brutalen Überfall auf Israel verübte und rund 250 Menschen verschleppte. Internationalen Beobachtern zufolge droht einem Großteil der Bevölkerung in Gaza eine Hungerkatastrophe.